Die Alpenküche steckt voller kulinarischer Köstlichkeiten – und Kaiserschmarrn gehört definitiv dazu. Unser traditionelles Rezept für Kaiserschmarrn ist wunderbar fluffig, leicht und schmeckt, als käme es direkt vom Lieberhof am Tegernsee. Dort haben wir den allerbesten Kaiserschmarrn gegessen mit einer atemberaubender Aussicht auf den Tegernsee.
Selbst klassischen Kaiserschmarrn zuzubereiten ist gar nicht schwer – mit ein paar einfachen Tipps gelingt er garantiert.

Kaiserschmarrn gehört zu unseren absoluten Lieblingsgerichten. Ursprünglich kennen wir ihn natürlich aus Österreich, als klassisches Hüttenessen auf der Skipiste. Am allerbesten schmeckt er uns aber beim Lieberhof am Tegernsee. Das Tolle an unserem einfachen Rezept: Man muss nicht erst durchgefroren von einer Skitour zurückkommen – die süße Köstlichkeit lässt sich jederzeit und überall genießen. Wenn wir zu Hause eine Pfanne mit warmem, duftendem Kaiserschmarrn auf den Tisch stellen, ist die Freude garantiert.

Kaiserschmarrn eignet sich sowohl als Hauptgericht als auch als Dessert. Die wenigen Grundzutaten wie Eier, Mehl und Milch hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Mit unserem Rezept zauberst du im Handumdrehen einen fluffigen, warmen Kaiserschmarrn – natürlich ganz ohne Fertigmischung und nur mit echten Zutaten. Das einfache Familiengericht für vier Personen ist in nur etwa 20 Minuten servierbereit und bringt garantiert Genuss auf den Tisch.

Was ist Kaiserschmarrn und wo kommt er her?
Kaiserschmarrn weckt bei mir sofort Kindheitserinnerungen an Ferien in Österreich und den Alpen. Ob beim Wandern oder Skifahren – in vielen Hütten und Wirtshäusern gehört ein warmer, fluffiger Kaiserschmarrn aus der Pfanne einfach zur Standardkarte.
Der Klassiker unter den Süßspeisen
Kaiserschmarrn ist, neben Palatschinken, einer der bekanntesten Klassiker unter den süßen österreichischen Mehlspeisen. Doch nicht nur in Österreich ist er beliebt: Auch in Ungarn und Tschechien kennt und liebt man die Süßspeise, was an der gemeinsamen Geschichte in der ehemaligen Donaumonarchie liegt.
Wer hat den Kaiserschmarrn erfunden?
Rund um die Entstehung des Kaiserschmarrns gibt es einige amüsante Legenden. Einer davon zufolge soll ein Wirt Kaiser Franz Joseph I. einen misslungenen Pfannkuchen serviert haben. Der Kaiser soll ihn mit den Worten „so ein Schmarrn“ zurückgehen lassen haben – und so sei der Name entstanden.
Eine andere Geschichte verortet die Ursprünge in Bayern, der Heimat von Kaiserin Sissi. Die Süßspeise soll an den Wiener Hof gelangt sein, wo Kaiser Franz Joseph zunächst meinte: „so ein Schmarrn“. Doch schon bald wurde die Mehlspeise zum Lieblingsnachtisch des Kaisers, und Kaiserin Sissi nannte das Gericht fortan „Kaiserschmarrn“. Übrigens bedeutet „Schmarrn“ frei übersetzt so viel wie Blödsinn oder Unsinn.

- ZUTATEN
4 Eier, Größe M300 ml Vollmilch - 3,5 % oder besser sogar 3,8 %125 g Mehl - Type 40575 ml Mineralwasser - mit Kohlensäure (Sprudel)60 g Zucker40 g Butter1 Prise Salz1 Päckchen Bourbon VanillezuckerPuderzucker zum Bestäuben- (OPTIONAL UND LECKERER MIT ROSINEN)
40 g Rosinen, getrocknet2 EL Obstsaft zum Einlegen (z.B. Apfelsaft oder Orangensaft)

